PRESSESPIEGEL

Ayurveda-Portal, 30. Januar 2006



Apasamara - Epilepsie ayurvedisch behandeln
Datum: 30.Januar.2006
Thema: Therapie


von Petra Lötschert
Psychologie ist ein sehr alter Teilbereich der ayurvedischen Medizin. Butavidya, das Wissen um den Geist ist mit der heutigen Psychiatrie vergleichbar, unter deren Behandlungsfelder auch die Epilepsie fällt.. Epilepsie (Apasamara auf Sanskrit) wird meist von außen induziert: traumatische Geburt mit Sauerstoffmangel, viraler Infekt in den ersten Lebensmonaten, dies sind mit die wichtigsten Auslöser für diese Erkrankung bei jungen Menschen.

Nach Sichtweisen der modernen Neurophysiologie ist Epilepsie als Vata-Erkrankung einstufbar; Symptome sind: plötzliche Spasmen, Herausfließen von Speichel, Schaum vor den Mund. Meist sind mehrere Doshas von dieser Erkrankung inklusive Rajas und Tamas betroffen.
In der Behandlung von psychischen Störungen ist Ayurveda als ganzheitliche Medizinrichtung darauf bedacht Unmadas (psych. Störungen) wie auch die körperlichen gleichzeitig zu behandeln. Denn es gilt die gestörten Bioenergien, die zu Entzündlichkeiten bis hin zu Degenerationen führen  aus dem Körper durch die Hohlräume (Skrotas) zu eliminieren. Wird der Körper normalisiert werden auch die Doshas harmonisiert.
Allein schon eine feinabgestimmte Ernährung nimmt enormen Einfluss auf die Doshas und damit auf die Psyche. Die sattvische Ernährung ist dringend zu empfehlen, sie wird bei Epileptikern mit Neigung zu Kopfschmerz schon enorme Erleichterung verschaffen. Auf Fleisch sollte vornehmlich verzichtet werden, selbst auf Eier, um die Eiweißgärung und damit die Neigung zu Entzündungen zu mindern..
Im geistigen Bewegungsbereich ist Meditation, die Schau nach innen, die Beruhigung von der modernen Reizüberflutung des Alltags sowie  sowie Yoga als ausgewogenes Bewegungskonzept zur Harmonisierung des Körpers und des Geistes zu empfehlen.
Zur Doshaharmonisierung im körperlichen wie mentalen Bereich sind psychoimmunisierende Pflanzen hilfreich, denn sie greifen vitalisierend in das Nervengewebe ein. Übrigens, ayurvedische Mittel sind hervorragend mit modernen Psychopharmakas zu kombinieren und können lang- bis mittelfristig sogar durch ayurvedische Mittel ersetzt werden.

Das Nimhans Institut in Bangalore, Indien führt beständig Studien durch, die diese Theorie belegen.
Der Ayurveda empfiehlt als Heilmittel Medhya Rasayanas: Ashwagandhadi Leha, Vaca Leha oder auch Brahmarasayana, die zum Frühstück und zum Abendessen eingenommen werden können.


Hildegard von Bingen: Gicht (übersäuertes Gewebe), Entgiftend (Achat, Beryll, Peridot)
Chrysopras (chrysos – Gold)
Kraftzeit: Am Abend und nach Sonnenuntergang, der „Schlaf vor Mitternacht“ ist der gesündeste.
Wirkt am besten über Hautkontakt: Anhänger, Hosenstein, Handschmeichler, Ring, mit Pflaster aufkleben! Rechter Oberbauch: an der Leber!
Hautstein: bei Gicht tödl. Gift, Fallsucht (wie Samragd, der morgens wirkt)
Stein-Brot: 5 Tage Wasser über den Stein gießen, mit diesem Wasser ein ungesäuertes Brot backen und essen.

Dr. B. Dash: Brahmi und Acah mit Honig. Inhalationen mit Til ghee tun gut sowie das Einreiben von Kopf und Fußsohlen mit Kuh-Ghee am Abend.
Dr. S. Ranade: Vata: Calamus, Gotu Cola., bribat-vata-kulantaka rasa,
VATA: unmadA-GAJA-KESARI; chaturmukha rasa (enthält Gold), smruti sagar rasa mit saravatarishta.
Pitta, Kapha: unmada-gajankusha rasa und Brahmi bati.
Kapha: morgens Nasyam mit Vach oder brahmi ghee, je älter das Ghee um so besser, holt Mukos aus den nasennebenhöhlen, dem Kopf, dem Nacken

Autorin: Petra Lötschert. HP und Ayur-Vaidya, Ayurveda-Park Düsseldorf, http://www.ayurveda-park.de/

Die Naturheilpraxis AYURVEDA-PARK führt Studien zur Eliminierung der Fallkrankheit durch. Auf dem Düsseldorfer Behandlungsplan stehen unter anderem Abhyangha, Vamana, Nasyam, Shirodhara.

 

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